Alaw ist elf Jahre alt und ein fröhliches Kind. Seine größte Stärke: Er liebt Musik und andere Kinder über alles! Alaw selbst kann nur am Rande dabei sein und zuschauen, er ist sehr krank. Der kleine Junge sitzt im Rollstuhl, denn mit seiner schweren geistigen Behinderung und einer ausgeprägten motorischen Entwicklungsstörung kann er sich jederzeit verletzen. Darüber hinaus leidet das Kind an epileptischen Anfällen und Krämpfen. Mama Nahida kann Alaw daher nicht eine Sekunde aus den Augen lassen.

Die Familie braucht dringend Hilfe, ohne das Auto geht es nicht:  Alaw ist mit seiner Mama immer viel unterwegs – zum sozial-pädiatrischen Zentrum in Frankfurt, zum Orthopäden, zur Physiotherapie, zur Beratung, zur Schule und zum Psychologen. Das Familienauto ist inzwischen 14 Jahre alt und kaputt, die Eltern können die ständigen Reparaturkosten nicht mehr bezahlen. „Ich fahre nicht mehr weiter als die 25 Kilometer bis Frankfurt. Meine größte Angst ist, dass ich irgendwann mit Alaw unterwegs liegenbleibe und dann mit ihm etwas passiert, weil der Stress für ihn zu groß ist“, sagt Mama Nahida

Seit Corona ist für Alaw nichts mehr, wie es war: In der Pandemiezeit konnte er nicht mit anderen Kindern zusammen sein. Besonders tragisch: Sein älterer Bruder Robin, ebenso krank wie er, starb vor einem Jahr mit 21 Jahren an COVID-19. Papa Sefadin arbeitet in 12-Stunden-Schichten. Alaws Schwester (17) macht gerade Abitur. „Mit der Isolation und dem Tod von Robin hat Alaw angefangen, sich selbst auf den Kopf und ins Gesicht zu schlagen und nicht mehr damit aufgehört“, sagt Mama Nahida tieftraurig. „Das ist gefährlich für ihn, denn er ist inzwischen sehr kräftig und verletzt sich selbst“. Sie muss Alaw daher einen Helm und Ellenbogenorthesen anlegen.

Mama Nahida weint – zu groß ist der Kummer. Dennoch möchte Mama Nahida ihre Kinder und ihre Zeit mit den beiden schwerstkranken Söhnen nicht missen. Die Kinder sind etwas Wunderbares, sie geben einem so viel, das kann man gar nicht in Worte fassen! Sie sind so bescheiden und haben mir beigebracht, dass man das Leben annehmen kann – auch wenn nicht alles einfach ist.“

Um Alaw und seiner Familie in ihrem schweren Alltag zu helfen, ruft der Bundesverband Kinderhospiz e.V. zur Unterstützung für Alaw bei der Anschaffung eines Autos auf. Wer Alaw helfen möchte, kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen:

SP𝗘𝗡𝗗𝗘𝗡𝗞𝗢𝗡𝗧𝗢:

Bundesverband Kinderhospiz e.V.

IBAN: DE03 4625 0049 0000 0290 33

Verwendungszweck: Auto für Alwa