Prämierung der Arbeit an der Kinderhospiz App durch Bundesminister Hubertus Heil, (SPD) im Rahmen des »Civic Innovation Platform«-Wettbewerbs, Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz und Valentin Khan Blouki, Softwareentwickler

Der Softwareentwickler Valentin Khan Blouki erarbeitete zusammen mit Mitarbeitenden des Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) ein Konzept für eine App, die Betroffenen und Familien, Kinderhospizeinrichtungen und Interessierten, wichtige Inhalte und Vernetzungsmöglichkeiten bereitstellt. „Wir haben uns sehr gefreut, als wir die Rückmeldung bekommen haben, dass wir gefördert werden. Über Mittel des Bundes und aus der Wirtschaft. Nun ist nach langer Arbeit endlich unsere Kinderhospiz App da!“, freut sich Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz.

Im Februar 2022 wurde das Konzept zur App von Bundesminister Hubertus Heil (SPD) im Rahmen des »Civic Innovation Platform«-Wettbewerbs ausgezeichnet. Mit der Civic Innovation Platform fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Entwicklung gemeinwohlorientierter KI-Anwendungen, die dem gesellschaftlichen und sozialen Fortschritt dienen.

„Die App-Plattform soll in erster Linie Informationen rund um die Kinderhospizarbeit in einer angenehmen Form aufbereiten. Wir haben einige Funktionen implementiert, um sie auch für Menschen mit Behinderungen zugänglicher zu machen, zum Beispiel eine Vorlesefunktion oder die Verstellbarkeit der Schriftgröße“, erklärt Valentin Khan Blouki.

„Die Entwicklung der App ist eine schöne Aufgabe, die uns viel Freude bereitet hat. Ich möchte darauf hinarbeiten, dass sie höchste Standards erreicht. Andere Organisationen, die Interesse an einer organisationseigenen App-Plattform haben, könnten eine eigene Plattform nach dem Vorbild unserer App mit ihrem eigenen Design und sonstigen Modifikationen erhalten. So hoffen wir auch, einen Beitrag zu leisten, barrierefreie Apps weiterzuverbreiten“, fährt er fort. Als Ausblick für die Zukunft:
„Wir haben noch einiges vor. Aktuell arbeiten wir an einer Optimierung für Screenreader-Software, damit Menschen mit Sehverlust oder Sehbeeinträchtigung viel besser durch die App navigieren können. Künftig sollen außerdem mehrsprachige Inhalte angeboten werden. Das heißt, alle Texte sind dann in leichter Sprache verfügbar und lassen sich mit einer integrierten Übersetzungsfunktion für beliebige Fremdsprachen übersetzen. Zudem wird ein Videoplayer eingebettet, um Videos in Gebärdensprache anzuzeigen. Wir wollen künstliche Intelligenz nutzen, um solche Videos automatisch zu erstellen.“

Spende ermöglicht digitale Zukunftsperspektive für Barrierefreiheit

Das Projekt wurde auch mit Unterstützung der NÜRNBERGER Versicherung verwirklicht. Der langjährige Partner des BVKH spendete Mitte des Jahres 50.000 EUR für verschiedene Projekte des Verbandes.
„Diese Spende versetzte uns in die Lage, unter anderem die Finanzierung der Kinderhospiz App zu sichern“, freut sich Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverband, über die tatkräftige Unterstützung aus Nürnberg. „Mit der Plattform haben betroffene Familien, Kinderhospizeinrichtungen, aber auch Interessierte die Möglichkeit, einfachen Zugang mit maximaler Barrierefreiheit zu aktuell wichtigen Inhalten zu bekommen, sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen.“

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