Der Bundesverband Kinderhospiz ist einer der Preisträger des diesjährigen Fairways-Förderpreises des SC Freiburg. Unterstützt wird damit die Plattform www.frag-OSKAR.de, mit der der Dachverband der deutschen Kinderhospize ein einzigartiges Angebot für alle geschaffen hat, die mit lebensverkürzend erkrankten Kindern zu tun haben.

„Über Frag-OSKAR.de sind wir vom Bundesverband Kinderhospiz einfach immer, rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr kostenlos zu erreichen“, fasst Per Toussaint vom Bundesverband Kinderhospiz die umfassende Hilfsplattform zusammen, die der Dachverband der deutschen Kinderhospize im vergangenen Jahr ins Leben rief. Ob per Telefon oder per Mail, bei Frag-OSKAR stehen jederzeit Ansprechpersonen bereit, die sowohl für betroffene Angehörige oder Fachpersonal als auch für Eltern, die bereits ein Kind verloren haben, ein offenes Ohr haben und auf Wunsch auch weitere Hilfskontakte vermitteln können. „Frag-OSKAR ist die Erweiterung unseres bereits seit 2015 etablierten Sorgentelefons OSKAR“, erläutert Jochen Lauber, Kaufmännischer Leiter des BVKH. „Mit den ergänzenden Angeboten der Plattform wie den regelmäßigen Chats und der Sprechstunde zu sozialrechtlichen Fragen gelang es uns, die Hilfen für betroffene Familien noch niederschwelliger zu gestalten und an deren besondere Bedürfnisse anzupassen.“

Nun soll Frag-OSKAR.de noch bekannter werden. „Sterbenskranke Kinder sind ohnehin ein Tabuthema in unserer Gesellschaft“, weiß Per Toussaint. „Aber auch unter betroffenen Familien und den sie betreuenden Fachleuten gibt es zu wenig Information über die Hilfsangebote der Kinderhospizarbeit. Deshalb freut uns die Verleihung des Fairways-Förderpreises so sehr – den wir dazu nutzen werden, Hunderten von medizinisch-pflegerischen und psychosozialen Fachkräften in Freiburg und der Regio unser Hilfeportal vorzustellen und sie für betroffene Familien zu ‚Wegweisern‘ zu machen.“ Zielgruppe für die Aufmerksamkeitskampagne des BVKH werden Krankenhäuser, Kliniken, Erziehungsberatungsstellen, Kitas, Schulsozialarbeitende, Erziehenden- und Pflege-Fachschulen sowie Hochschulen und Jugendämter sein. „Wir sind sehr dankbar, dass wir mit dem Förderpreis die Möglichkeit erhalten, Betroffenen hier in der Region direkt zu helfen, indem wir für das Thema Kinderhospizarbeit sensibilisieren und über die konkreten Hilfsmöglichkeiten informieren können“, so Jochen Lauber. Bereits bei der Übergabe des Preises konnten sich die beiden Vertreter des Bundesverbands Kinderhospiz über die besondere Aufmerksamkeit und Offenheit für das Thema Kinderhospizarbeit freuen, berichtet Lauber: „Wir sind sehr stolz, mit dem SC Freiburg einen so starken Unterstützer zu haben, der sich mit uns gemeinsam stark macht für Kinder – vielen Dank!“